Darmspiegelung

Vorsorgeuntersuchung

Keine Angst vor der Koloskopie

Darmkrebs

Der Krebs im Darm ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und auch bei Frauen. Hierzu zählen Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms und des Dünndarms.
Solang sich noch keine Metastasen gebildet haben und keine anderen Organe betroffen sind, ist der Krebs in den Darmregionen durchaus heilbar. Je früher die Tumore erkannt und behandelt werden, desto höher liegt die Heilungschance.


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Darmkrebs Symptome

Die bekanntesten Symptome für Krebs im Darm sind:
Blut im Stuhl, darüber hinaus kann es zu einer Blutarmut (Anämie) kommen, Schleim im Stuhl, Durchfall oder Verstopfung, Darmverschluss, Stuhl kann nur noch in einem dünnen Strahl abgegeben werden, Blähungen, ungewollte Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Unterleibsschmerzen, Schmerzen im Enddarm und Appetitlosigkeit. Diese Symptome müssen nicht auf einen Tumor im Darm zurückzuführen sein, sie sind aber auf jeden Fall mithilfe einer Koloskopie abzuklären!

Darmkrebs Ursache

Die Ursache der Erkrankung bleibt häufig ungeklärt. Jedoch gibt es viele Faktoren die die Entstehung und Verbreitung der Darmkrebstumore begünstigen:

  • Fehlernährung
    Übergewicht und übermäßige Kalorienzufuhr sollten unbedingt vermieden werden. Ebenso fettreiche und ballaststoffarme Lebensmittel.
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
    wie zum Beispiel Morbus Chron oder Colitis Ulcerosa. Patienten mit diesen Krankheiten haben ein erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken.
  • Erhöhter Alkohol- und Nikotinkonsum
    Nikotin enthält krebserregende Stoffe und Alkohol enthält Stoffe die die Darmzellen angreifen.
  • Ebenso steigt das Krebsrisiko mit dem Alter
    In den meisten diagnostizierten Fällen liegt das Alter der Patienten über 50 Jahre.

Darmkrebs Therapie

Der Krebs im Darm wird in 4 Stadien eingeteilt:

  • In Stadium 1 ist die früheste Form der Krebserkrankung. Die Heilungschancen stehen sehr gut, denn es ist nur ein kleiner Tumor vorhanden, der operativ entfernt werden kann. Chemotherapie ist hier nicht nötig und eine regelmäßige Nachsorge wird, dank der geringen Rückfallrate, ebenfalls nicht in Betracht gezogen.
  • In Stadium 2 ist ein bereits größerer Tumor vorhanden. Dennoch wird das zweite Stadium auch als Frühstadium bezeichnet, denn die Chancen auf vollständige Heilung stehen auch hier sehr gut. Der Tumor beschränkt sich auf seinen Entstehungsort und die umliegenden Organe und Strukturen. Durch eine Operation kann der Tumor entfernt werden. Gegebenenfalls ist die regelmäßige Chemotherapie nach der Operation notwendig, das hängt allerdings vom Rückfallrisiko ab. In Stadium 1 und 2 sind keine Metastasen vorhanden und keine Lymphknoten befallen.
  • In Stadium 3 ist der Krebs fortgeschritten und es sind benachbarte Lymphknoten mit befallen. Auch in diesem Stadium kann die Krankheit noch vollständig ausheilen, aber die Chancen sind geringer. Der Tumor muss durch eine Operation entfernt werden. Da er schon so weit fortgeschritten ist und sich vergrößert hat, besteht die Gefahr, dass durch die OP nicht alles vollständig entfernt werden kann. In vielen Fällen werden dann innerhalb kurzer Zeit Metastasen gebildet.
  • In Stadium 4 gibt es so gut wie keine Chance auf vollständige Heilung. Der Krebs ist so weit fortgeschritten, dass sich Metastasen in anderen Organen (zum Beispiel in Leber und Lunge) gebildet haben. Im vierten Stadium gibt es zwei Therapiemöglichkeiten:
    - Wenn Aussicht auf Heilung besteht, wird der Darmtumor und die Metastasen so weit wie möglich durch eine Operation entfernt. In den meisten Fällen kommt dann noch eine medikamentöse Therapie hinzu. Sie beginnt schon vor der OP um eine Verkleinerung der Metastasen zu bezwecken.
    - Wenn keine Aussicht auf Heilung besteht gibt es nur eine medikamentöse Therapie um die Symptome zu lindern und das Leben so lang wie möglich zu erhalten.

Sollten Sie Symptome verspüren, die auf eine Darmerkankung hinweisen können, bitte zögern Sie nicht und gehen Sie zur Koloskopie. Die Darmspiegelung kann Leben retten und geeignete Therapien einleiten, auch bei einer Diagnose Darmkrebs!
Möchten Sie mehr über den Darmkrebs erfahren, möchten Sie helfen, so schauen Sie mal auf folgender Internetseite vorbei:
www.darmkrebs.de